Entern Sie mit SaaS die Cloud – kommen Sie zu Azure!

Im vorherigen Teil haben wir erfahren, von welch immenser Bedeutung es ist, in den SaaS-Markt einzusteigen. Ihm gehört die Zukunft, dort finden sich starke Wachstumsmöglichkeiten für heute und vor allem künftige Entwicklungen.

Wir haben aufgezeigt, welche Herausforderungen sich stellen, um SaaS zu realisieren. Das Fazit: SaaS ist zwar ein toller und stark wachsendes Feld. Bei der Realisierung im eigenen Haus ist es dennoch mit vielen Risiken und Gefahren verbunden. Dafür braucht es eine einfache Lösung.

 

Bild 2: Kunden bilden Satelliten um einen SaaS-Provider in der Azure Cloud

 

Der Schlüssel ist der Weg in die Cloud, zum Beispiel mit bewährten Tools wie Microsoft Azure.

Azure verfügt global über mehr Regionen als jeder andere Cloudanbieter – und bietet damit genau die Reichweite, um Ihre Anwendungen und Benutzer weltweit näher zusammenzubringen. Azure stellt die Datenresidenz sicher und bietet den Kunden umfassende Optionen hinsichtlich Compliance und Ausfallsicherheit.

Um SaaS in Azure zu realisieren ist es wichtig, dass Sie Ihre relevanten Software-Systeme in entsprechende Templates hinterlegen (A). Denn so können neue Maschinen einfach auf Basis dieser Templates erzeugt werden. Listen Sie alle möglichen Konstellationen auf und Sie werden sehen, dass diese Gruppierungen bestimmte Templates untereinander „sharen“ können. Wenn Sie nun Bedenken bezüglich der Komplexität haben, dann werden Sie später erfahren, dass es auch dafür eine gute und einfache Lösung gibt.

Investition

Die Investition in Hardware (B) entfällt in der Cloud, denn Azure virtualisiert Ihre komplette Server-Welt!

Kosten & Manpower

Dank der Virtualisierung vereinfacht sich auch die Verwaltung des gesamten Systems (C). Über Monitoring-Tools in der Cloud werden viele Überwachungsaufgaben von vorn herein automatisiert. Kurz: Man benötigt deutlich weniger Mitarbeiter als mit einer In-House Lösung.

Flexibilität

Eine Cloud hat außerdem den Vorteil, dass sie einfach in der Größe verändert werden kann. Daraus resultiert insbesondere beim Thema Wachstum eine enorme Flexibilität (D). Wird ein neuer Server benötigt, dann lässt sich dieser in der Cloud mit nahezu einem Knopfdruck erzeugen. Aber auch umgekehrt ist dies jederzeit möglich. Wird ein Server nicht mehr benötigt, weil er ersetzt werden soll oder nicht mehr benötigt wird, dann lässt sich dieser mit nahezu einem Knopfdruck einfach ausschalten.

Sicherheit

Auch für das Thema Security (E) bietet eine Cloud stabile und sichere Funktionen an. Je nach Konfiguration werden Server gegen Ausfall oder Datenverlust geschützt. Warum? Die Azure-Cloud von Microsoft ist in speziellen Zentren gelagert, die sich automatisiert und selbstständig gegen Datenausfall schützen. Von der Cloud unabhängige Systeme messen zu jederzeit die Stabilität der Hardware. Erweckt zum Beispiel eine Festplatte des Systems auch nur den leisesten Verdacht, sie könnte in den nächsten Monaten eine Schwäche zeigen, wird sie sofort von Robotern ausgetauscht. Eine solche Festplatte würde im eigenen Datencenter zu diesem Zeitpunkt mit hoher wahrscheinlichkeit nicht auffallen.

Zusätzlicher Benefit: die virtuellen Umgebungen sind nicht nur auf einem, sondern auf verschiedene Server verteilt. Ist einer der Server nicht erreichbar, springt dafür sofort ein anderer ein. Ähnliches kann man im Bereich Datensicherungen konfigurieren.

Und was ist, wenn zum Beispiel alle Azure-Datencenter von Microsoft von Terroristen oder einer Naturkatastrophe heimgesucht werden? Nun, dann wäre der persönliche Systemausfall wohl das geringste Problem. Das Eintreten einer solchen Situation wird generell als sehr unwahrscheinlich eingestuft. Selbst bei einem versuchten Angriff durch Wikileaks-Sympathisanten vor einigen Jahren, bei dem die Cloud-Systeme von Amazon und Microsoft mit Hilfe spezieller Software mit einer hohen Anzahl ungültiger Anfragen attackiert wurden, zeigten diese nicht einmal ein leichtes Zucken.

 

 

Doch jetzt stellt sich die nächste Frage: Sie kennen jetzt zwar die Vorzüge der Cloud, aber wie lässt sich darin ein SaaS-System einfach verwalten?

 

 

Michael Starke

Principal Consultant

 

 

Teil 1: SaaS mit Azure und Azure Self Service

Teil 2: Entern Sie mit SaaS die Cloud – kommen Sie zu Azure!

Teil 3: Wie man Saas einfach macht!

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